Vision

In der Entwicklung: „Boost-Bot“ ist das im Frühjahr 2019 gestartete Gemeinschaftsprojekt des japanischen Automatisierunsspezialisten Omron (über 6 Mrd. Euro Umsatz – in Deutschland vor allem durch den Tischtennis-Roboter bekannt geworden, den Kanzlerin Merkel bei der Hannover Messe 2019 bestaunt hat), des mittelständischen Unternehmens Hufschmied Zerspanungssysteme GmbH (Hidden Champion auf dem Gebiet der materialbezogenen Werkzeuge und prämierter Berater i.S. Prozeß-Engineering Zerspanung diverser Autohersteller) und des Münchner Startups VisCheck GmbH (führend auf dem Gebiet der optischen Carbon-Analyse). Im ersten Schritt konzentrieren wir uns auf Bearbeitungszentren (CNC).

Im Anschluß an das nachfolgende Video sowie einen Podcast (Juli 2021) wird das Projekt bis ins Detail vorgestellt. Herr Kräußlich vom führenden YouTube-Robotik-Kanal Next Robiotics, der uns im März 2020 besucht hat, stellt das Projekt sehr interessant vor:

Ideal zum Anhören während einer Reise diese Folge des führenden Pocast für KI in der Industrie (Link, Foto enthält nur Ausschnitt).

Hier zu den Details.

Vorgehensweise:

  1. Der Fertigungsbildschirm wird mittels Kamera ausgelesen, d.h. Entfall der Schnittstellenproblematik. Die Daten werden digitalisiert. Diese Teil-Projekt wurde bekannt unter der Bezeichnung „Opdra“.
  2. Durch das Bildschirmauslesen können Cobots (Roboter) gesteuert werden. Denn die ausgelesenen Daten werden mit dem Soll abgeglichen. Etwaige Abweichungen werden dank Sensorik, intelligenter Algorithmen und der KI erkannt.
  3. Der Roboter kann die Tastatur bedienen und so nachjustieren.
  4. Natürlich kann der Cobot auch Teile einlegen, entnehmen und die Maschine wie gewünscht einstellen.
  5. Der Roboter kann mobil sein, d.h. ein Cobot bedient mehrere Maschinen. Denn OMRON integriert seine Cobots in seine mobilen Roboter.
  6. In die Maschine kann eine Kamera eingebaut werden, die mit einer Messgenauigkeit von 1/100 mm die Teile überwacht. D.h. der Fertigungsprozeß braucht nicht mehr unterbrochen zu werden um zwischendurch die Qualität an der Messmaschine zu prüfen

Nutzen:

  1. Mannlose Nachtschichten werden möglich.
  2. Tagsüber wird die Fachkraft entlastet.
  3. Höhere Produktivität durch Verzicht auf Fertigungsunterbrechungen (sporadische Entnahme des Teils zum Messen entfällt).
  4. Weniger/ keine Fehlerteile, da Abweichungen eher erkannt und letztlich fast vermieden werden.
  5. Höhere Kapazität.
  6. Datensicherheit – keine Cloud!

Ablauf

  1. Die einzelnen Module stehen nach und nach zur Verfügung und werden in den nächsten Monaten zu einer umfangreichen Programmbibliothek zusammengefügt.
  2. Wichtig: Alles ist kompatiblel zueinander. Ein heute gekaufter Cobot kann später zum mobilen aufgerüstet werden. Dito der Funktionsumfang.
  3. Zu Beginn werden nur Pilotkunden bedient. Diese werden bereits jetzt einen bedeutenden Nutzen haben. Durch den günstigeren Preis ist zudem eine schnelle Amortisation gesichert.
  4. Bei Interesse bitte eine Mail an vertrieb@opdra.de. Presseanfragen bitte an presse@opdra.de .
  5. Andere Branche? Wir sehen auch großes Potential in ganz anderen Bereichen und sind offen für Partnerschaften. Die Logik läßt sich skalieren: Bildschirm-Auslesen/ Ableiten einer Handlung/ Realisierung der Handlung mittels Roboter oder auch Schreiben eines neuen Files und dessen Einspielen aus der Ferne.