Das Projekt

„Boost-Bot“ ist das im Frühjahr 2019 gestartete Gemeinschaftsprojekt des japanischen Automatisierunsspezialisten Omron (über 6 Mrd. Euro Umsatz – in Deutschland vor allem durch den Tischtennis-Roboter bekannt geworden, den Kanzlerin Merkel bei der Hannover Messe 2019 bestaunt hat), des mittelständischen Unternehmens Hufschmied Zerspanungssysteme GmbH (Hidden Champion auf dem Gebiet der materialbezogenen Werkzeuge und prämierter Berater i.S. Prozeß-Engineering Zerspanung diverser Autohersteller) und des Münchner Startups VisCheck GmbH (führend auf dem Gebiet der optischen Carbon-Analyse). Im ersten Schritt konzentrieren wir uns auf Bearbeitungszentren (CNC).

Im Anschluß an das nachfolgende Video wird das Projekt bis ins Detail vorgestellt. Herr Kräußlich vom führenden YouTube-Robotik-Kanal Next Robiotics, der uns im März 2020 besucht hat, stellt das Projekt sehr interessant vor:

Hier zu den Details.

Vorgehensweise:

  1. Der Fertigungsbildschirm wird mittels Kamera ausgelesen, d.h. Entfall der Schnittstellenproblematik. Die Daten werden digitalisiert. Diese Teil-Projekt wurde bekannt unter der Bezeichnung „Opdra“.
  2. Durch das Bildschirmauslesen können Cobots (Roboter) gesteuert werden. Denn die ausgelesenen Daten werden mit dem Soll abgeglichen. Etwaige Abweichungen werden dank Sensorik, intelligenter Algorithmen und der KI erkannt.
  3. Der Roboter kann die Tastatur bedienen und so nachjustieren.
  4. Natürlich kann der Cobot auch Teile einlegen, entnehmen und die Maschine wie gewünscht einstellen.
  5. Der Roboter kann mobil sein, d.h. ein Cobot bedient mehrere Maschinen. Denn OMRON integriert seine Cobots in seine mobilen Roboter.
  6. In die Maschine kann eine Kamera eingebaut werden, die mit einer Messgenauigkeit von 1/100 mm die Teile überwacht. D.h. der Fertigungsprozeß braucht nicht mehr unterbrochen zu werden um zwischendurch die Qualität an der Messmaschine zu prüfen

Nutzen:

  1. Mannlose Nachtschichten werden möglich.
  2. Tagsüber wird die Fachkraft entlastet.
  3. Höhere Produktivität durch Verzicht auf Fertigungsunterbrechungen (sporadische Entnahme des Teils zum Messen entfällt).
  4. Weniger/ keine Fehlerteile, da Abweichungen eher erkannt und letztlich fast vermieden werden.
  5. Höhere Kapazität.
  6. Datensicherheit – keine Cloud!

Ablauf

  1. Die einzelnen Module stehen nach und nach zur Verfügung und werden in den nächsten Monaten zu einer umfangreichen Programmbibliothek zusammengefügt.
  2. Wichtig: Alles ist kompatiblel zueinander. Ein heute gekaufter Cobot kann später zum mobilen aufgerüstet werden. Dito der Funktionsumfang.
  3. Zu Beginn werden nur Pilotkunden bedient. Diese werden bereits jetzt einen bedeutenden Nutzen haben. Durch den günstigeren Preis ist zudem eine schnelle Amortisation gesichert.
  4. Bei Interesse bitte eine Mail an vertrieb@opdra.de. Presseanfragen bitte an presse@opdra.de .
  5. Andere Branche? Wir sehen auch Potentiale in ganz anderen Bereichen und sind offen für Partnerschaften. Die Logik dürfte sich skalieren lassen: Bildschirm-Auslesen/ Ableiten einer Handlung/ Realisierung der Handlung mittels Roboter.

Videos

Unser erstes Videos zeigt unser Ziel, auf dass wir hinarbeiten – Verfügbarkeit Ende 2020.

Das zweite Video zeigt eine Live-Vorführung des Status quo mit deutlich reduzierter Geschwindigkeit (öffentliche Vorführung!).

Ein wesentlicher Bestandteil unserer Vision besteht in den umgehenden Eingriff in den laufenden Bearbeitungsprozess wenn es Soll-Abweichungen gibt. Diese werden mittels Sensoren und permanenten Messungen erkannt. Letzteres mag – laufender Betrieb – besonders unrealistisch klingen. Das Video zeigt daher die Machbarkeit. Bei einem Vorschub von 8m/ Minuten wird permanent die Schnittkante eines CFK-Bauteils erfaßt. Wird die Schnittkante erfaßt, kann auch gemessen werden.

Termine

Ab 2020 präsentieren wir das Projekt verstärkt der Öffentlichkeit. Denn die Pilotphase schreitet voran und dann soll verkauft werden. Zudem sind wir offen/ auf der Suche nach weiteren Einsatzmöglichkeiten:

  • Btte achten Sie auf „Boost-Bot“. Diese Bezeichnung ersetzt ab sofort „Opdra“ (nun Begriff für die Bildschirmerkennung, aber nicht mehr für das Ganze)
  • Messen werden derzeit leider kaum durchgeführt – gerne besuchen wir Sie. Insbesondere einfachere Anwendungen ohne komplexe Algorithmen lassen sich bereits jetzt gut und schnell umsetzen.

Andere Anwendungen

Der Grundgedanke von „Opdra“ – Roboter liest und bedient Maschine mittels Algorithmen oder KI – läßt sich auf zahlreiche Branchen und Anwendungen übertragen. Sehen Sie Potential, kann ein Austausch sicherlich nicht schaden.

Dieses Video zeigt beispielsweise eine ganz andere Lösung: Um einen digitalen Zwilligen eines Rohlings (Fräswerkzeug) zu erstellen, wird der Rohling zunächst in eine Messmaschine gelegt und dort vermessen. Die Messmaschine ist zwar höchst exkat und teuer, hat aber keine Schnittstelle. Aus diesem Grund liest der Roboter die Messergebnisse ab und trägt sie in eine Datenbank ein.

Kontakt

Impressum

Verantwortlich:

VisCheck GmbH
Guido Bruch
Josef-Kyrein-Str. 4
85579 Neubiberg/ Lkr. München

Kontakt:
Telefon: +49 89 189 378 770
E-Mail: guido.bruch@vischeck.de

Registereintrag
Eintragung im Handelsregister
Registergericht: München
Registernummer: HRB 220452


Umsatzsteuer-ID: DE302279050

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